Das argentinisch – italienische Gemeinschaftsprojekt Achaval Ferrer wurde 1998 gegründet und hat sich innerhalb von nur einem Jahrzehnt an die absolute Spitze des argentinischen Weinbaus gearbeitet. Uralte Weinberge in allerbesten Lagen, extreme Sorgfalt bei der Weinbergsarbeit, kompromisslose Ertragsreduzierung und allen voran Starwinzer Roberto Cipresso haben dieses Kunststück fertig gebracht. Cipresso der bereits in Montalcino mit seinen Brunellos für Furore sorgte bereitet tiefe extrem konzentrierte Malbecweine. Er bezeichnet sich selber als „Terroirist“ und meint:Ich will Weine machen, bei denen man das Terroir spürt, nicht die Hand des Önologen.Ich habe Kollegen, die für den Stempel berühmt sind, den sie jedem Gewächs aufdrücken, und nicht für den Ausdruck des Bodens, des Klimas und der Traube im Wein. Dabei sollten Winzer gerade heute, in diesen für den Weinbau schwierigen Zeiten, das Terroir sprechen lassen, die Besonderheit ihres Bodens, ihres Weingutes.
Seine Cuveé Quimera ist bereits legendär. Die führenden Weinkommentatoren greifen also immer tiefer in die Punktekiste. Schade nur, dass damit jährlich die Preise für diese Weine steigen und die Nachfrage immer größer wird.
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